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Stadtrat ebnet Weg zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Umfeld des Marktplatzes

Nachnutzung nach Abriss des ehemaligen „Haus Kruse“ als Ort zum Verweilen für die Bürger

Nach dem erfolgten Abriss des von der Stadt erworbenen Gebäudes Am Markt 10 soll die Grundfläche vorübergehend als Ort mit Verweil- und Aufenthaltscharakter umgestaltet werden. Damit bildet der neu geschaffene kleine Platz einen harmonischen Übergang vom Marktplatz zum Grumpepfad an St. Laurentius vorbei und weiterführend zum Schlossgelände.

Hierfür hat sich der aus je einem Mitglied der Ratsfraktionen, dem Ortsvorsteher und Mitarbeitern der Verwaltung bestehende Arbeitskreis ausgesprochen. So soll der Gehweg in der Freigrafenstraße im Zuge der Umgestaltung auf rund zwei Meter verbreitert und die Grundfläche Am Markt 10 mit großzügigen Rasenflächen sowie Aufenthaltsflächen mit Dolomitsand hergestellt werden.

Zum Verweilen sind vier Einzelbänke sowie zwei Sitzgruppen mit Tischen vorgesehen. Rund um die Sitzflächen sowie im nördlichen Bereich sind schattenspendende Bäume vorgesehen. Die Fläche soll zur Freigrafenstraße sowie zur Nordseite mit Schmuckzäunen eingefasst werden. Ebenso wird die Beleuchtung ergänzt, darunter sind Bodenleuchten zur Anstrahlung der zwei bestehenden Bäume vorgesehen. Fahrradständer sind auf städtischer Fläche westlich vor dem Haus Kirchplatz 13 vorgesehen. Dort soll wie auf der Nordseite eine Durchfahrtsbreite von je vier Metern verbleiben. Ein Hinweisschild wird auf das vormals historische Gebäude hinweisen.

Zusätzlich regt der Arbeitskreis auf Wunsch der Anlieger an, die Freigrafenstraße zwischen Am Markt und Bachstraße als Verkehrsversuch für die Dauer von einem Jahr als „unechte“ Einbahnstraße mit dem Verbot der Einfahrt vom Markt auszuschildern.

Für die Maßnahme sind die Herstellungskosten für die Herstellung der Oberfläche, die Bepflanzung, das Stadtmobiliar und weiterer Ausstattung, die Zaunanlage, die Beleuchtung sowie die Flächenangleichung an den Bestand mit etwa 45.000 Euro kalkuliert. Der Rat bestätigte diese Planung in seiner letzten Sitzung einstimmig und greift damit auch elementare Impulse des Zentrenmanagements für die Aufenthaltsqualität des Marktplatzes auf. Die Umsetzung soll in den nächsten Wochen erfolgen.

In der zweiten Jahreshälfte soll sich die Sanierung des Springs und des Mühlenteichs anschließen. Hierfür sind 300.000 Euro im Haushaltsplanentwurf der Stadt Erwitte seitens der Verwaltung eingestellt worden. Der Grundsatzbeschluss für diese Maßnahme fiel noch im Jahr 2023 im zuständigen Fachausschuss.